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Dunkle Materie Gruppe: Master-Arbeiten

für weitere Informationen wenden Sie sich auch direkt an klaus.eitel∂kit.edu

 

Master-Arbeiten (Stand Januar 2019):

 

Suche nach leichter Dunkler Materie mit dem EDELWEISS Experiment

Mit der aktuellen kryogenen Messkampagne (Start Dezember 2018) werden im EDELWEISS Experiment Daten bisher unerreichter Qualität aufgenommen. Diese Daten erlauben es zum ersten Mal, nach Elektron-Streu-Signaturen von leichter Dunkler Materie im sub-GeV zu suchen, wie sie in vielen neuartigen Modellen eines "Dunklen Sektors" vorhergesagt werden. In dieser Arbeit wenden Sie zunächst bestehende Software zur Bestimmung eines möglichen Signals an, um Signaturen im EDELWEISS-Detektor zu bestimmen. Diese Erwartung vergleichen Sie dann mit den aufgenommenen Daten. Dazu analysieren Sie die bereits prozessierten und kalibrierten Daten und bestimmen die Sensitivität des Experiments bei der Suche nach leichter Dunkler Materie.

Sie sollten Interesse an modernen Detektoren und an der Analyse von Messdaten haben. Grundkenntnisse in der Kern- und Teilchen-Physik sind erforderlich. Programmierkenntnisse in C++ sind vorteilhaft. Sie können auf bereits bestehende Modellierungs- und Aalyse-Software aufbauen.

 

Modellierung von Untergrundsignalen in Ge-Detektoren zur Suche nach leichter Dunkler Materie

In dieser Arbeit modellieren sie Untergrundereignisse, die bei der Suche nach Dunkler Materie (DM) in Ge-Detektoren im DELight Experiment zu erwarten sind. Dazu gehören insbesondere Energieeinträge durch kosmische Myonen und Ereignisse durch radioaktive Elemente in den Materialien, die den Detektor umgeben. Ziel der Arbeit ist es, Spektren der Energieeinträge und die Raten für Untergrundereignisse als Funktion der Experiment-Geometrie und der Nachweisschwelle der Detektoren zu simulieren und Abschirmmaßnahmen für das neue DM-Experiment DELight zu definieren. Dazu verwenden Sie das auf C++ basierende Programmpaket GEANT4, das bereits im EDELWEISS Experiment eingesetzt wird.

 

Vorkenntnisse im Bereich von Programmiersprachen, insbesondere C++ sowie Basiswissen zu Radioaktivität und Teilchenwechselwirkungen sind notwendig.